Kurz erklärt: Ein Bogenständer ist ein kleines Gestell, auf dem ein Bogen gesichert abgestellt wird, damit Wurfarme, Sehne und Zubehör nicht beschädigt werden.
Wozu das Gestell dient
Ein Bogen, der an einer Wand lehnt oder im Gras liegt, kann umfallen, Dreck aufnehmen oder verrutschen. Besonders empfindlich sind Visier und Stabilisator. Der Ständer hält das Mittelteil an zwei Punkten und lässt die Wurfarme frei in der Luft.
Bauformen
- Klappbarer Dreibeinständer: klein, leicht, ideal fürs Turnier.
- Spieß für den Boden: wird in die Wiese gesteckt, praktisch auf Parcours.
- Wandhalter: für Zuhause und Vereinsheim, Bogen hängt an Haken.
- Stabilisator als Stütze: manche Stäbe tragen Gummifüße, auf denen der Bogen steht.
Gute Praxis
Lege einen gespannten Bogen niemals ab. Zum Abstellen löst du die Sehne oder stellst ihn so, dass die Wurfarme nicht auf Boden oder Mauer drücken. Ein Ständer ist eine kleine, aber lohnende Investition, denn er spart schnelle Reparaturen. Außerdem hält er das Material sauber und schnell griffbereit.
Auf der Schießlinie ist der Bogenständer zudem eine Frage der Ordnung. Er verhindert, dass Bögen anderer Schützen berührt werden und erleichtert die Übergabe am Schießstand.
Für unterwegs genügt ein einfaches Modell aus Aluminium, das mit wenigen Handgriffen zusammengeklappt und in der Tasche verstaut wird. Im Verein stehen oft stabile Ständer zur Verfügung. Wenn du einen eigenen kaufst, achte auf rutschfeste Auflagen, die den Lack des Mittelteils nicht verkratzen. Ein Ständer mit zusätzlichem Haken für Köcher und Tasche hält den Schießplatz ordentlich und vermeidet Stolperfallen. Für Turniere lohnt sich ein Modell mit Tragegriff.
Quelle: Wikipedia – Bogenschießen · Stand: Oktober 2026