Kurz erklärt: Die Schießlinie ist die Linie auf dem Boden, hinter oder über der die Schützen stehen, wenn sie ihre Pfeile abschießen.
Bedeutung für den Ablauf
Auf dem Schießstand legt die Schießlinie fest, wo geschossen wird. Nach internationalen Regeln steht der Schütze mit einem Fuß auf jeder Seite der Linie oder hat beide Füße dahinter. Weiter hinten verläuft die Wartelinie, in der Regel drei Meter dahinter. Dort warten Schützen, die gerade nicht dran sind.
Sicherheitsregeln
- Bogen wird erst auf der Schießlinie gespannt.
- Auf Signal des Wettkampfleiters wird geschossen, nicht früher.
- Nach dem Schießen wartet man, bis alle Pfeile geschossen sind und ein Signal ertönt.
- Niemand betritt den Bereich vor der Linie, solange noch geschossen wird.
Für Neulinge
Gerade im Verein sind Abläufe auf der Schießlinie ein Kernstück der Sicherheit. Es gibt Signale per Pfeife oder Ampel, meist ein Doppelpfiff für Schießende und drei Pfiffe für Abholen. Wer die Regeln nicht kennt, fragt am besten vorher nach.
Auf der Linie gilt Ruhe. Gespräche und Bewegung stören andere Schützen. Auch die Position zählt: Hast du genügend Abstand zu den Nachbarn, damit weder Bogen noch Köcher berührt werden? Auf Turnieren sind die Plätze mit Nummern markiert.
Bei Wettkämpfen kommen weitere Elemente hinzu, etwa Zeitampeln, Schiedsrichter und Markierungen für Fotografen. Wer neu ist, findet sich nach wenigen Durchgängen schnell zurecht. Wichtig ist, jede Anweisung des Wettkampfleiters ernst zu nehmen, denn die Schießlinie ist der Bereich, in dem Sicherheit absoluten Vorrang hat. Wer Linkshänder ist, informiert die Aufsicht vorher, damit er am Platz so steht, dass Nachbarn nicht gestört werden.
Quelle: World Archery – Rulebook · Stand: Oktober 2026